Überwachung

Videoaufzeichnung ist nicht erlaubt ?!

Diese Aussage ist nicht ganz richtig. Sie dürfen jederzeit Ihr eigenes Hab und Gut überwachen, wenn Sie einem Aussenstehenden, der Ihr Hab und Gut betreten will, die Gelegenheit geben, dies nicht zu tun. Dazu ist es notwendig, dem „Aussenstehenden“ die Überwachung rechtzeitig anzuzeigen und zu warnen [z.B. mit eindeutigen Hinweistafeln, Aufklebern,…], damit er selbst entscheiden kann, ob er auf das Bild will oder nicht. Wichtig ist nur, dass Sie keinen öffenlichen Bereich mitüberwachen. Oft lässt sich  nicht vermeiden, dass die Optik einen solchen Bereich miterfasst – in dem Fall müssen Sie mit der Kamerasoftware den öffentlichen Bereich ausklammern oder unkenntlich machen, z.B. durch AXIS Privacy Masking.

Security Spy, die Videoüberwachungssoftware, die wir über inhaltec.com anbieten, verfügt ebenfalls über mehrere Möglichkeiten, nicht zu überwachende Bereiche auszuklammern und so eine Aufzeichnung dieser zu verhindern.

Hinweis: Inwiefern [ob/Umfang] eine Aufzeichnung (hier ist nicht die reine Überwachung gemeint!)  bei Ihnen zulässig ist, kann Ihnen  Ihr lokales Ordnungsamt / Ihre Gemeinde beantworten.

 

 

Warum JABLOTRON?

JABLOTRON ist im Deutschen Markt noch nicht so bekannt, wie z.B. der Mitbewerber ABUS. Im Heimatland Tschechien und vielen anderen Ländern ist JABLOTRON längst eine aus der Sicherheitsbranche nicht mehr wegzudenkende Größe geworden.

Unsere Vision ist es, unseren Kunden Top Sicherheits- und Kommunikationssysteme sowie einen erstklassigen Service anzubieten“, so Jablotron. Nachdem wir auch andere Hersteller und deren Servicepolitik im negativen Sinne kennenlernen mussten, ist es eine Freude, mit JABLOTRON zusammenarbeiten. JABLOTRON wurde 1990 gegründet und ist eine dynamische Firma mit Tradition. JABLOTRON gehört seit Jahren zu den bedeutenden Lieferanten von Alarmanlagesystemen. Die Systeme werden von tausenden von Montagepartnern installiert und von hunderttausenden Kunden weltweit genutzt.

JABLOTRON betreibt selbst eine eigene Entwicklungsabteilung und entwickelt ständig neue Lösungen, die das Eigentum und die Gesundheit seiner Kunden schützen sollen, sowie Installationen, die den täglichen Gebrauch erleichtern und den Benutzerkomfort steigern.

Hier ein kurzes Vorstellungsvideo der Firma JABLOTRON

Was muss eine gute Alarmanlage können?

Alarmieren auf allen Kanälen

Eine Alarmanlage sollte über interne Alarmgeber verfügen, externe Alarmgeber (mindestens eine Außensirene) haben und Fernalarm mittels Wählgerät und/oder Internet auslösen können. Auf jeden Fall muss eine Kombination aus Extern- und Fernalarm möglich sein.

Beim Internalarm werden Sie (im Zweifel auch der Einbrecher) durch die Innensignalgeber auf den Einbruch aufmerksam gemacht. JABLOTRON kann über Ergänzungsaktoren auch bereits vorhandene Sirenen ansteuern z.B. eine vorhandene Brandmeldeanlage. So könnten Sie z.B. eine spezielle Sirene dann ansteuern, wenn Wasser- oder Rauchalarm ausgelöst wird. Sie sind dann in der Lage bereits beim ersten Ton die Situation korrekt einzuschätzen. Sie wissen also sofort, ob in der Küche nur „der Speck anbrennt“ oder aber die Wintergartentür gerade aufgehebelt wird.

Beim Externalarm machen eine Sirene und Blitzleuchten nicht nur die Nachbarn und Passanten auf die Situation aufmerksam, sondern lässt den Einbrecher auch wissen, dass er entdeckt wurde.

Beim Fernalarm sendet im Falle eines Einbruchs die Anlage Meldungen an ein Wach- und Sicherheitsunternehmen, das dann die Polizei verständigt. Zusätzlich können Sie sich  z.B. per SMS oder durch Anruf Ihrer Alarmanlage informieren lassen.

 

Abschrecken

Laut Focus Online ist nur in jedem 200. Haus in Deutschland eine Alarmanlage installiert. Und die Einbrecher nutzen das, wie die aktuelle Einbruchsstatistik zeigt, gnadenlos aus. Eine bereits von außen gut sichtbare Anlage sowie Hinweisschilder halten manchen Einbrecher von Ihrem geschützten Objekt ab.

 

Qualität zahlt sich aus

Laut der Internetseite kriminalberatung.de ist ein zertifiziertes System wichtig. Auf der Seite schreibt man weiter: „Alarmanlagen müssen Fehl- oder Falschalarmfrei sein und müssen daher aus geprüften und zertifizierten Einzelteilen bestehen ( und zwar in allen Bereichen ). Die Installation, Wartung und Tests sollten immer durch ausgewiesene Fach-Errichter erfolgen. Diese Firmen müssen in der Lage sein, nach objektspezifischen und anwenderspezifischen Gegebenheiten ein detailliertes Angebot abgeben zu können.

 

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Wie ist eine Alarmanlage aufgebaut?

Wie ist eine Alarmanlage aufgebaut?

Vorab: Jede Alarmanlageninstallation ist anders – es gibt kein „Standardsystem“ – auch wenn man Ihnen das im Baumarkt gerne glaubhaft machen will. Ein funktionierendes Alarmsystem – auch Gefahrenmeldesystem genannt – ist genauso individuell wie Sie selbst. Es muss Ihren individuellen Bedürfnissen gerecht werden und zu Ihnen und Ihren 4 Wänden passen. Wenn das nicht der Fall ist, behindert Sie das System mehr als es Ihnen nützt. Deshalb bekommen Sie von uns auch kein „Standardsystem“, sondern eine für Ihren Anwendungsfall projektierte Anlage errichtet.

Nachdem das von uns verbaute JABLOTRON 100 System viel mehr kann als nur eine Sirene anzusteuern und es bei unseren Kunden oft Überschnitte mit bereits vorhandenen Automatisierungsystemen gegeben hat, haben wir beschlossen, Ihr Sicherungsobjekt grundsätzlich vor Ort aufzunehmen und für Sie anschließend ein individuelles Konzept auszuarbeiten.

Welche Überwachungsbereiche unterscheidet man?

  1. Innenraumüberwachung
  2. Außenhautüberwachung
  3. Fassaden / Freilandüberwachung
  4. Zusatzgefahrenmelder
  5. Zentrale und Bediengeräte

 

JABLOTRON Bewegungsmelder
JABLOTRON Bewegungsmelder

Innenraumüberwachung

Innenräume überwacht man in der Regel mit Bewegungsmeldern, die Bewegungen mittels passiv Infrarot Detektion (PIR) oder Mikrowelle erfassen. Ein Nachteil ist, dass Sie diesen Bereich nur dann scharf schalten können, wenn sich niemand dort aufhält. Sollten Sie Haustiere besitzen, können spezielle Melder eingesetzt werden, die Tiere ausblenden.

 

kleiner Funkmagnetkontakt
Jablotron Magnetkontakt

Außenhautüberwachung

Die „Außenhaut“ Ihrer Wohnung besteht aus Wänden, Türen und Fenstern. Wenn Sie zuhause sind, z.B. in der Nacht, können Sie einen Einbruchversuch rechtzeitig detektieren, wenn Ihre Fenster z.B. mit Magnetkontakten und Glasbruchmeldern und Ihre Türen ebenfalls mittels Magnetkontakt und u.U. auch Erschütterungsmeldern gesichert sind. Über die Funktion „Teilscharf“ können Sie dann die Außenhautüberwachung aktivieren und gleichzeitig die Innenraumsicherung deaktiviert belassen und sich so von Ihrem Alarmsystem geschützt in Ihren 4 Wänden bewegen.

 

 

OPTEX Aussenmelder
OPTEX Außenmelder

Fassaden / Freilandüberwachung

In den letzten Jahren werden immer öfter auch Außenbereiche wie z.B. die Terrasse oder  Teile des Gartens mittels geeigneter Bewegungsmelder überwacht. Bei Außenbereichen ohne störende Hindernisse setzt man Lichtschranken ein und zum Überwachen der Fassade Bewegungsmelder mit Vorhanglinse. Dabei überwacht der Melder nur einen ganz schmalen Korridor (oft nur wenige Zentimeter) und verhindert so, dass sich ein Einbrecher vor einem Fenster oder einer Tür aufhalten und sich an ihr zu schaffen machen kann. Genial einfach zu überwachen sind damit Balkone oder eine Loggia – also Bereiche, die nicht von Publikumsverkehr stark frequentiert werden.

 

JABLOTRON Rauchmelder
JABLOTRON Rauchmelder

Zusatzgefahrenmelder

Für JABLOTRON 100 Alarmanlagen gibt es auch Melder, die außer Einbruchsversuchen weitere Gefahren wie z.B. Feuer, Rauch, Hochwasser oder Gas (z.B. CO2) detektieren können. Temperatursensoren sind ebenfalls Systembestandteil. Sie melden z.B. durch einen speziellen Ton über die Innensirene, wenn in einem bestimmten Bereich (z.B. Gewächshaus) eine gewisse Temperatur überschritten wurde.

 

JABLOTRON Zentrale
JABLOTRON Zentrale

Zentrale und Bediengeräte

Das Herz einer jeden Alarmanlage ist die Zentrale. Man bring sie irgendwo im Haus zentral, aber versteckt, an. Perfekt ist es, wenn die Zentrale direkt kabelgebunden ans Internet angeschlossen werden kann. Wichtig ist, dass der Installationsort gute funktechnische Eigenschaften besitzt und das GSM Wählgerät optimal die Alarmmeldungen abstzen kann. Für die Scharf-/Unscharfschaltung der Anlage werden dann abgesetzte Bedienteile in der Nähe Ihrer Eingänge montiert oder aber Sie setzen eine Funkfernbedienung ein, um die Anlage z.B. vom Schlafzimmer aus kontrollieren zu können.

 

Wann reagiert ein Alarmsystem?

  • Öffnen von Tür oder Fenster (Detektion durch die Außenhautüberwachung)
  • Bewegung von Personen (Detektion durch die Innenraumüberwachung)
  • Beschädigung eines Systemelements (Sabotagealarm)
  • Auslösen bei Sonderereignissen, z.B. Rauch, Feuer, Hochwasser (Detektion durch Zusatzgefahrenmelder)

Wie wird die Überwachung eingeschalten?

  • mittels Wandbedienteils – durch die einfache Wahl der jeweiligen Option und die Eingabe Ihres Personen-Codes
  • mittels RFID-Leser –  durch das Anlegen des RFID-Transponder-Tags
  • mit dem Handy aus der Ferne (wenn Sie das Scharfschalten vergessen haben oder wenn Sie sich überzeugen möchten, dass scharf geschaltet wurde) über das Internet mit dem sog. Web Self-Service (passwortgeschützter Zugriff mit höchstem Schutz)
  • durch Komponenten Dritter wie z.B. den eKey Fingerscanner

Was passiert im Alarmfall?

  • ruft Ihre Alarmanlage Ihr Handy an und sendet Ihnen eine SMS-Nachricht
  • ruft Ihre Alarmanlage die Einsatzeinheit der Alarm-Empfangsstelle an, die ggf. einen Fehlalarm abstellen kann
  • bringt Sirenen zum Heulen

Lohnt sich die Anschaffung einer Alarmanlage?

Lohnt sich die Anschaffung einer Alarmanlage?

Fast alle 3 Minuten gibt es in Deutschland einen Einbruch oder Einbruchsversuch. Trotz dieser enormen Häufung von Vorfällen verfügt geschätzt nur jedes 200te Haus über eine Alarmanlage. Zum Vergleich: In den USA ist jede fünfte Immobilie geschützt, in England immerhin noch jedes zehnte Objekt.

Im Jahr 2008 hat das Bayerische Landeskriminalamt die Wirksamkeit von Alarmanlagen und Sicherungstechnik untersucht. Das Ergebnis: 1367 Einbrüche in Bayern wurden nachweislich verhindert. Da sicher auch Täter durch bereits installierte Sicherungstechnik von vorneherein abgeschreckt wurden, liegt diese Zahl sicher noch erheblich höher. Obwohl diese Zahl etwas älter ist, belegt sie dennoch eindrucksvoll, dass sich die Anschaffung eines Alarmsystems in jedem Fall lohnen kann.

Im Jahr 2015 verzeichnete die polizeiliche Kriminalstatistik wieder einen deutlichen Anstieg der Zahlen. Waren es im Jahr 2014 noch 152123 Aktionen, mussten 2015 insgesamt 167136 Einbrüche bzw. Einbruchsversuche erfasst werden – ein Anstieg von knapp 10%! Im 10-Jahresvergleich sind es fast 60% mehr Delikte als noch im Jahr 2006. Im Gegensatz dazu ist die Aufklärungsquote von knapp 16% (15,9 Prozent in 2014) auf 15,2% (2015) gesunken. Der von den Einbrechern verursachte Gesamtschaden lag bei 440,8 Millionen Euro.

Obwohl die Einbrüche so drastisch zunahmen, ist parallel dazu die Anzahl der gescheiterten Einbrüche ebenfalls gestiegen und zwar von 41,4 % (2014) auf nun 42,7 % (2015). Eine Interpretation dieser Zahl liegt uns zwar nicht vor, aber es ist sehr gut möglich, dass die staatliche Förderung von Einbruchsmeldeanlagen erste Früchte trägt.

Quelle: Polizeiliche Kriminalprävention

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